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Festkomitee Berliner Karneval e.V.
Karnevalverband Berlin / Brandenburg
Landesverband für karnevalistischen Tanzsport in Berlin und Brandenburg
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Die 15 lustigsten Fakten über den Karneval Der karnevalistische Tanz – Tanz oder Akrobatik? Die Tradition des Gardetanzes wurzelt in den Hofballetten des französischen Adels, beispielsweise am Hofe des Sonnenkönigs Ludwig XIV. in Paris. Zum Lob des Königs sang ein Chor und verschiedene Szenen wurden entweder getanzt, gesungen oder akrobatisch dargestellt. Die deutschen Königs- und Fürstenhöfe ahmten diese Tanzkultur bereitwillig nach. Von dort fand das Ballett über das Bürgertum schließlich auch Eingang in den Karneval. In den 1920er/30er flossen außerdem noch neue Elemente aus den Tänzen des Revuetheaters ein. Der karnevalistische Tanz besteht heute aus den Kategorien Mariechentanz, Paartanz, Gardetanz und Schautanz. Die Kleidung im karnevalistischen Tanzsport geht auf die Militäruniformen des 18. Jahrhunderts zurück. Die Richtlinien sind streng, auch wenn die Uniformen heute moderne Schnitte aufweisen. Grundlegend sind der Dreispitz und die Uniformjacke mit einem Brustlatz, dem Spitzenjabot. Dazu kommen eine Perücke, ein oft plissierter Rock, der im Laufe der Zeit immer kürzer wurde, eine Strumpfhose sowie (Tanz)-Schnürstiefel. Spitzenhose und Petticoat sind optional. Die Farbigkeit gibt einen Hinweis auf die Karnevalsgesellschaft, zu der die Tänzer gehören. Textquelle: Deutsches Fastnachtmuseum